Reiterverein Horneburg und Umg. von 1922 e.V. - Reitunterricht, Schulpferde, Dressur, Springen, Voltigieren

Reiterverein Horneburg und Umg. von 1922 e.V.

Reiten

Teilnahme am Reitunterricht auf Vereinspferden

Wenn ihr euch für Reitunterricht interessiert, dann füllt bitte dieses Formular aus um mit uns in Kontakt zu treten.

Es wird daraufhin mit euch Kontakt aufgenommen und ggf. bereits ein Probereiten angesetzt. Danach ist es uns möglich das Können des Reiters einzuschätzen und zu bewerten in welche Reitgruppe er oder sie aufgenommen werden könnte.

Wenn es so weit ist, dass ein passender Platz frei ist, muss für jeder neue Reiter ein Anmeldeformular zum Reitunterricht ausfüllen - darauf sind auch wichtige Informationen zu unserem Reitunterricht an sich enthalten. Außerdem muss jeder der bei uns im Verein Unterricht nimmt auch Vereinsmitglied sein. Dazu braucht einfach nur die Beitrittserklärung vollständig ausgefüllt beim Vorstand oder einem Ausbilder abgegeben werden.

Jeder Reiter hat daraufhin einen festen Platz in der Reitgruppe. Der Unterricht findet in der Regel einmal pro Woche statt und dauert eine Stunde. Ggf. muss das jeweilige Pferd vor dem Unterricht noch geputzt und gesattelt werden oder nach dem Unterricht abgesattelt und für wieder die Box oder den Auslauf fertig gemacht werden. Plant also ein, dass ihr gute 30 Minuten vor eurem Unterrichtstermin bereits am Stall sein solltet. Die genauen Zeiten werden mit dem jeweiligen Ausbilder abgesprochen.

An Feiertagen oder in den Ferien findet der Reitunterricht wenn auch genügend Reitschüler Zeit haben, nach Absprache mit eurem Ausbilder statt. In den Sommerferien sind unsere Pferde allerdings durchgängig auf der wohlverdienten Sommerweide, so dass währenddessen der Unterricht pausiert.

Die Bezahlung unseres Reitunterrichts erfolgt durch monatliche Abbuchung vom Konto. Die Preise für den Reitunterricht und die Mitgliedschaft entnehmt bitte unserer Beitrags- und Gebührenübersicht.

Solltet ihr euch vom Reitunterricht wieder abmelden wollen, ist dies über die Abgabe des ausgefüllten Abmeldeformulars mit einer einmonatigen Frist zum Monatsende möglich. Bitte beachtet, dass ihr durch die Abmeldung vom Reitunterricht nicht auch automatisch direkt aus dem Verein austretet.



Wenn weitere Fragen bestehen, meldet euch am besten bei unserer Trainingswartin Janina Brandmähl:
E-Mail: trainingswart@rv-horneburg.de




Ausbilderinnen für den Vereinsunterricht:





Caroline Sturm

Janina Brandmähl

[Vorstand: Trainings- & Pferdewartin]




Jenny Schröder

(Pferdewirtin)

 

 

 

Claire Vieritz

Jessica Scharper

   
Lisa Enkhardt   Michelle Breitkreutz
 

Christin Barten

 





Das Reiten im Reiterverein Horneburg

Der Reiterverein Horneburg bietet an sechs Tagen in der Woche Reitunterricht auf seinen Vereinspferden an. Dazu stehen insgesamt sechs Vereinspferde zur Verfügung, darunter vier Ponys.

Die genauen Unterrichtszeiten entnehmt bitte dem Hallenplan.

Grundsätzlich werden Anfänger, aber auch Fortgeschrittene in die Reitgruppen aufgenommen. Außerdem könnt ihr auch mit eurem Privatpferd am Unterricht teilnehmen. Wenn ihr Interesse an unserem Unterricht habt, dann nehmt bitte Kontakt über das Formular für Interesse am Reiten (s.o.) mit uns auf.

Bitte beachtet, dass es eine Warteliste gibt, es kann also sein, dass ihr euch ein wenig gedulden müsst, bis es mit dem Unterricht losgehen kann. Die Wartezeit hängt auch von den Wochentagen ab an denen ihr Reiten wollt.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass wir Kinder unter sechs Jahren nicht mit in den Unterricht nehmen, da sie einfach zu jung und zu klein sind. Aber vielleicht ist bei diesen Kindern das Voltigieren ein guter Einstieg. Wenn ihr daran Interesse habt, dann schaut doch weiter auf der Seite zum Voltigieren in unserem Verein.




Unser Unterrichtskonzept

Der Unterricht ist je nach Können der Reitschüler in unterschiedliche Phasen eingeteilt, die feste Termine in der Woche haben. Die Reiter werden bei uns insgesamt nach den Richtlinien der FN (= Deutsche Reiterliche Vereinigung / internationalen Bezeichnung: Fédération Equestre Nationale) ausgebildet.

Ziele der einzelnen Phasen:
1. Umgang mit dem Pferd und Gleichgewicht
2. Rhythmus
3. räumliches Orientieren
4. Reaktionsfähigkeit
5. Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit: Feinabstimmung der Bewegungen, Übertragung des erworbenen Könnens auf unterschiedliche Pferde

Die Phasen im Detail:

Die Phase I umfasst den Umgang mit dem Pferd und das Lernen des Gleichgewichtes auf dem Pferderücken. Zu Beginn soll der erste Kontakt zu dem Pferd vom Boden und dem Pferderücken aus hergestellt werden. Der Reiter soll die Bewegungen des Pferdes mit dem eigenen Körper umsetzten lernen. Der theoretische Teil umfasst das Erlernen des Wesens des Pferdes und den Umgang mit ihm sowie das Reitzubehör.

Phase II legt den Schwerpunkt auf den Rhythmus. Durch das Probieren von verschiedenen Bewegungsmustern sollen sich die Schuler an die Bewegung in den Gangarten gewöhnen. Daraufhin folgt das erste Einwirken auf das Pferd, vorrangig mit Gewichts- und Schenkelhilfen. Die Theorie erläutert die ersten Schritte im Reiten sowie den Sitz des Reiters.

Phase III schult das räumliche Orientieren. Ausgehend von den Hufschlagfiguren bis zum ersten selbstständigen und freien Reiten werden hier die Reiterhilfen verfeinert und vertieft. Der Reiter soll lernen sich mit seinem Einwirken auf wechselnde Umstände einstellen zu können. Theoretisch wird das Verständnis für den Ablauf von Trainingseinheiten entwickelt. Der Aufbau soll selbständig geplant werden können. Bahnregeln und Hufschlagfiguren bilden dazu die Grundlage.

Phase IV soll Reaktionsfähigkeit in unterschiedlichen Situationen lehren. Daher steht auch hier eine abwechslungsreiche Ausbildung im Vordergrund. Den Schülern wird in dieser Phase eine Handlungsfähigkeit vermittelt, mit der sie auf verschiedenste Gegebenheiten reagieren können. Die Theorie umfasst die Skala der Ausbildung sowie die Vertiefung und Weiterführung der theoretischen Grundlagen aus Phase III.

Die finale Phase V soll dem Reiter die Fähigkeiten vermitteln, sein Können auf unterschiedlichen Pferden desselben Niveaus umzusetzen, und legt den Schwerpunkt auf die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeiten. Die Feinabstimmung in den Bewegungen soll auf zukünftige Turnierstarts mit Leistungsniveau vorbereiten. Theoretisch wird die Reitlehre vertieft und führt zu einem grundlegenderen Verständnis der Zusammenhänge. Das theoretische Wissen soll praktisch umgesetzt werden können.



Grundausrüstung für den Reiter / Reitanfänger

Die Grundausrüstung für den Reitanfänger sollte einige Kriterien erfüllen, damit einerseits genügend Sicherheit für den Reiter vorhanden ist und andererseits sollte die Kleidung natürlich für das Reiten zweckmäßig sein.

Es sollte festes Schuhwerk vorhanden sein. Für den Anfang reichen auch feste Schuhe, die keine glatte Sohle ohne Absatz haben (um das Durchrutschen durch den Steifbügel zu verhindern) und bis über die Knöchel reichen. Die Schuhe sollten auf der Innenseite glatt am Pferdekörper und am Reiterbein anliegen. So wird einerseits das Scheuern am Pferdekörper und am Reiterbein verhindert, andererseits kann der Schuh nirgends am Sattel oder den Steigbügelriemen hängenbleiben.
Am meisten Stabilität bieten allerdings Reitstiefel aus Gummi oder Leder oder Stiefeletten mit Chaps.

Es muss zwingend ein Sturzhelm getragen werden. Hierfür eignet sich ein nach der geltenden Sicherheitsnorm TÜV-geprüfter Dreipunktreithelm, zu erkennen ist dies an dem entsprechenden Prüfsiegel.
Fahrradhelme sind ungeeignet, da diese Helme für andersartige Stürze bzw. Gefahren entwickelt und getestet werden. Hinzu kommt, dass die Versicherung ggf. nicht für den Schaden aufkommt, wenn der Reiter bei einem Sturz nur einen Fahrradhelm trägt.

Als Hose eignet sich natürlich am besten eine Reithose mit Knie- oder Ganzlederbesatz. Für den Anfang reicht jedoch eine Hose ohne störende Nähte z.B. an den Innenseiten der Beine. Die Hose sollte nicht zu eng sein, so dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird, sie sollte allerdings auch nicht zu weit sein, da sonst wiederrum die Knie aufgescheuert werden könnten.

Bei einigen Reitern empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen, damit der Zügel nicht so leicht durch die Hand rutscht - von der Kälte im Winter einmal abgesehen. Am besten sind hier widerstandsfähige, luftdurchlässige Reithandschuhe. "Normale" Handschuhe sind ungünstig, da sie einerseits ggf. wieder an den Fingern scheuernde Nähte haben (man hält den Zügel ja zwischen dem Ringfinger und dem kleinen Finger) und andererseits wahrscheinlich das Durchrutschen des Zügels durch die Hand eher fördern als einen besseren Griff als ohne Handschuhe zu ermöglichen.

Ungeeignet sind z.B. auch lang geschnittene Oberteile, da diese den Reiter beim Sitzen im Sattel behindern. Außerdem sind Oberteile wie Kapuzensweatshirts ein Sicherheitsrisiko, da der Reiter bei einem Sturz an der Kapuze hängen bleiben kann. Genauso kann der Reiter leicht z.B. an lang herunterhängen Ohrringen, Armreifen oder ähnlichem Schmuck hängenbleiben.

Wenn ihr weitere Fragen zur passenden Kleidung habt, wissen wollt wo ihr spezielle Reitkleidung kaufen könnt oder ggf. nach gebrauchter Reitkleidung sucht, könnt ihr gerne unsere Trainingswartin Fanni Siepker oder auch alle weiteren Ausbilder darauf ansprechen.

Insgesamt sollte die Kleidung bequem, zweckmäßig und vor allem sicher sein!





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